Archiv: März 2009

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25 März 2009

Wintermusenhäppchen 2009

Fast ein Bericht (... zweite Halbzeit live in wenigen Sätzen ...)

Da der Verfasser dieser Zeilen während des ersten Teils der zweiten Winter-Häppchen-Ausgabe am 3. Februar im Nürnberger Studentenhaus in einem kleinen Zimmer unterhalb des Festsaals saß und krampfhaft versuchte, an einem Boston-Klavier noch schnell die Stellen des Stückes, das er im zweiten Teil derselben Musenhäppchen spielen sollte, einzuüben, die ihm in der mehrwöchigen Vorbereitungszeit partout nicht gelingen wollten, kann er auch keinen angemessenen Bericht über diesen ersten Teil abgeben. Nach den Applaus-Stürmen zu urteilen, die durch die dicken Betonwände nach unten drangen, müssen Moritz Pabst an der Trompete und mit Band und das Heinz Oetken Trio beim Publikum, das, bedingt durch den VAG-Streik, leider nicht so zahlreich erschienen war wie sonst, sehr gut angekommen sein.

Da ich bei meinem Auftritt zu Beginn der zweiten Hälfte während des Spielens hungrig (für die Pausen-Häppchen war ich leider zu spät gekommen) und leicht nervös war, zumal die besagten Stellen weder am Boston Klavier im Vorbereitungszimmer gelungen waren, noch am wunderbaren Schimmel-Flügel im Festsaal so richtig zur Geltung kommen wollten (das Publikum war zum Glück durch die leckeren Häppchen besänftigt und klatschte am Ende trotzdem recht freundlich), mir schon leicht schwindlig war und ich deshalb gar nicht mehr wahrnahm, was um mich herum geschah, muss sich das Fazit dieses Berichts auf einen einzigen Auftritt beschränken, nämlich den der Akrobatikgruppe Dyramide – phänomenal!

Abschließend möchte ich ein Riesendankeschön an Bettina Rodenberg aussprechen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz die wundervolle Musenhäppchen-Tradition aufrecht erhält und dadurch auch besseren Künstlern als mir die Gelegenheit verschafft, öffentlich aufzutreten. Außerdem möchte ich hiermit an die alten und die zukünftigen Fans dieser in ihrer Form einzigartigen Veranstaltung appellieren, das nächste Mal Streik Streik sein zu lassen und einfach mit dem Fahrrad zu kommen.

von: Oleksandr Kobrynskyy
Kategorie(n): Bericht
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