Wegweiser Studium Erlangen-Nürnberg

Finanzielle Förderungen, Beihilfen und Ermäßigungen

Begabtenförderungswerke und Stiftungen

Neben der finanziellen Unterstützung durch das BAföG gibt es in Deutschland eine Vielzahl von anderen Stipendien. Für einige der Stiftungen gibt es an der Hochschule Vertrauensdozenten,
im Internet unter: www.promotion.uni-erlangen.de

Da es mehrere hundert verschiedene Stiftungen gibt, Zu einigen Stipendien kann eine Beratung erfolgen in der: Stipendienstelle der Universität Erlangen-Nürnberg (Referat L4), Postfach 3520
91023 Erlangen, Frau Förster, Tel. (0 91 31) 85-24 075, E-Mail: Irmgard.Foerster@zuv.uni-erlangen.de
unter: www.fau.de/universitaet/stifter-foerderer/stiftungen/ finden Sie die von der FAU Erlangen-Nürnberg verwalteten Stiftungen.

Stipendienberatung der Technischen Hochschule Nürnberg, Michael Haas, Prinzregentenufer 45, Raum KR.102, 90489 Nürnberg, Tel. (09 11) 58 80-4030, E-Mail: stipendien@th-nuernberg.de, mehr Infos im Internet unter: www.th-nuernberg.de/stipendien

Besondere Nürnberger Stipendienstiftungen

Anträge für ein Stiftungsstipendium und Nähere Informationen sind im Internet unter www.stadtfinanzen.nuernberg.de oder bei der Stiftungsverwaltung, Theresienstraße 1, 3. Stock, Zimmer 360, erhältlich.

Bildungskredit

Die Bundesregierung bietet seit dem 01.04.2001 Schülern und Studenten in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen die Möglichkeit, einen zinsgünstigen Kredit – neben dem BAföG – nach Maßgabe der zum 01.04.2009 aktualisierten Förderbestimmungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF: www.bmbf.de) in Anspruch zu nehmen (sog. Bildungskredit).

Der Bildungskredit wird beim Bundesverwaltungsamt in 50728 Köln beantragt. Alle Interessierten können sich an die Beratungstelefonnummer (022899-358-4492) wenden. Weitere Informationen u. Antragsmöglichkeiten gibt es auch über das Internet unter: www.bildungskredit.de oder unter: www.bundesverwaltungsamt.de.

Bundesversorgungsgesetz (BVG)

Erziehungsbeihilfe nach § 27 BVG

Auf diese Beihilfe besteht gesetzlicher Anspruch; sie hat Vorrang vor der Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Studierende, die einen Anspruch auf diese Beihilfe haben, das Hochschul- oder Fachhochschulzugangszeugnis nachweisen können und sich über Studienfach, Hochschulort und Studienbeginn im Klaren sind, sollten diese BVG-Beihilfe unverzüglich und möglichst noch vor, zumindest aber neben der Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz beantragen. Erst wenn über den BVG‑Antrag entschieden worden ist  und der entsprechende BVG‑Bescheid  dem Studentenwerk vorgelegt wird, kann dieses den BAföG‑Antrag bearbeiten und einen eventuellen BAföG-Aufstockungsbetrag bewilligen und auszahlen.

Wurde auf den jetzigen oder einen früheren BVG‑Beihilfeantrag ein abschließender Ablehnungsbescheid erteilt, ist dem Studentenwerk eine Fotokopie dieses Bescheids vorzulegen.

Alle weiteren Informationen finden Sie Internet: www.zbfs.bayern.de

Elterngeld

Für neu geborene Kinder gibt es ein Elterngeld nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Das Elterngeld gibt es für max. 14 Lebensmonate ab Geburt des Kindes für alle Eltern, die nicht oder bis höchstens 30 Stunden pro Woche erwerbstätig sind. Ein Elternteil kann dabei höchstens 12 Monate beanspruchen, wobei Monate mit Mutterschaftsgeldbezug der Mutter als verbraucht gelten. Beide Elternteile (ET) können dann aber die 14 Monate nach Belieben aufteilen (z.B. beide 7 Monate, ein ET 8 und der andere 6 Monate).

Alle weiteren Auskünfte erteilt das Zentrum Bayern Familie und Soziales - Region Mittelfranken -, Bärenschanzstraße 8a, 90429 Nürnberg, Tel. (09 11) 9 28-0, E-Mail: poststelle.mfr@zbfs.bayern.de
Internet: www.zbfs.bayern.de

Erlanger Verschenkbörse

-Lokal – Werbefrei – Sozial - Umweltschonend

Verschenken Tauschen Verleihen Reparieren

Zu schade für den Abfall? Was für den Einen nutzlos ist und weggeworfen werden soll, kann ein Anderer vielleicht noch gebrauchen. Oft weiß aber der Eine vom Anderen nichts.

Sie brauchen eine Bohrmaschine oder einige Gartenstühle für einen Nachmittag? Hier können Sie jemand finden, der Ihnen diese Dinge leiht.

Ist Ihre Maschine kaputt, aber noch nicht alt? Die Garantie gerade zu Ende und dumm gelaufen? Ex und Hopp? Das muß nicht sein. Ex und Stop! Hier können Sie jemanden suchen, der Ihnen bei der Reparatur hilft oder Tipps gibt.

Um diese verschiedenen Interessen und Bedürfnisse unkompliziert zusammen zu führen, gibt es  diesen nicht-kommerzielle Verschenkbörse, die um die Themen „Verleihen und Rparieren“ ergänzt wurde. Jeder kann hier kostenlos und ganz einfach inserieren zu den Themen „Verschenken Tauschen Verleihen  Reparieren“ - und das ganz ohne lästige Werbung!

Ziel ist die Förderung der Abfallvermeidung, der Ressourceneinsparung und somit auch des Umweltschutzes. Denn: Bei der Produktion von Gebrauchsgegenständen werden Energie und Rohstoffe verbraucht. Je länger ein Produkt benutzt wird, desto ressourcenschonender ist es. Eine kleine Reparatur kann die Nutzungsdauer oft erheblich verlängern.

Mehr Infos unter: www.erlangen.de/verschenk

Fahrpreisermäßigung

Semesterticket

Das Semesterticket wird zum Wintersemester 2015/16 zunächst als Pilotprojekt für ein Jahr eingeführt. Es besteht aus einer Basis- und einer Zusatzkarte und gilt für die Studierenden der

Für die Basiskarte ist ein Solidarbeitrag von 65 Euro zu entrichten, der automatisch im Studentenwerksbeitrag enthalten ist. Sie gilt während des gesamten Semesters der jeweiligen Hochschule montags bis freitags von 19 bis 6 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr im gesamten VGN-Gebiet. Die Basiskarte ist ausschließlich als Onlineticket erhältlich. Mit der Matrikelnummer kann sie im VGN-Onlineshop als Print- oder Handyticket bestellt werden: shop.vgn.de

Studierende, die auch unter der Woche rundum mobil sein möchten, benötigen eine Zusatzkarte. Diese berechtigt rund um die Uhr zu Fahrten innerhalb des gesamten VGN-Gebiets und ist zum Preis von 193 Euro im Wintersemester und für 199 Euro im Sommersemester erhältlich. Die Zusatzkarte steht als Onlineticket (Print- oder HandyTicket) zur Verfügung. Außerdem kann sie an den Automaten der VAG, infra, ESTW und DB sowie in den Bussen des OVF gekauft werden. Beim Kauf der Onlineversion haben Studierende den Vorteil, dass die Basiskarte – unabhängig vom Kaufzeitpunkt – direkt integriert ist, so dass man immer nur eine Karte mit sich führen muss.

Wichtig:
Das Basisticket ist nur als Onlineticket erhältlich. Das Zusatzticket kann zusätzlich am Automaten gekauft werden, nicht jedoch in den Kundenzentren der Verkehrsunternehmen. Bei Kontrollen ist bei beiden Versionen ein Lichtbildausweis vorzuzeigen.

Weitere Informationen: vgn.de/semesterticket

Grundsicherung für Arbeitssuchende

vgl. auch Sozialhilfe

In Deutschland gibt es zwei soziale Sicherungssysteme, das SGB II und das SGB XII. Die Zuordnung erfolgt nach der Fähigkeit erwerbstätig zu sein.

Erwerbsfähige Personen, die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln, insbesondere aus Einkommen und Vermögen, beschaffen können, haben Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende / „Hartz IV“).

Studenten/Auszubildende und SGB II
Nach § 7 Abs. 5 SGB II haben Auszubildende/ Studenten, deren Ausbildung nach dem BAföG dem Grunde nach förderungsfähig ist, in der Regel keinen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II. Für  Studierende/Auszubildende, die alleinerziehend sind, besteht aber u. U. ein Anspruch auf den Mehrbedarf für Alleinerziehende. Auch Kinder von Studenten/Auszubildenden können im Bedarfsfall einen Leistungsanspruch haben. In besonderen Härtefällen können auch Leistungen als Darlehen erbracht werden. Die Anforderungen an eine „besondere Härte“ sind aber recht hoch. Zudem können Studierende/Auszubildende nach § 27 Absatz 3 SGB II einen Zuschuss zu ihren vom BAföG ungedeckten Kosten für Unterkunft und Heizung erhalten.

Jobcenter Nürnberg Stadt, Erstanlaufstelle, Richard-Wagner-Platz 5, 90443 Nürnberg
Telefon: 0911/4007-100, Email: jobcenter-nuernberg@jobcenter-ge.de, Internet: www.jobcenter-ge.de

Stadt Erlangen, Amt für Soziales, Arbeit und Wohnen, Rathausplatz 1, 91052 Erlangen,
sozialamt@stadt.erlangen.de, Tel. (0 91 31) 86-1218 oder 86-2570

Nürnberg Pass

Mit dem Nürnberg-Pass können Nürnberger Bürgerinnen und Bürger, die Sozialleistungen beziehen, Angebote bei städtischen Einrichtungen und auch bei Vereinen und Verbänden in den Bereichen Bildung, Kultur, Freizeit und Sport zu ermäßigten Preisen in Anspruch nehmen. Eine Übersicht der Angebote finden Sie unter: www.sozialamt.nuernberg.de.

Zur Antragstellung benötigen Sie Ihren Personalausweis oder (Reise-)Pass und den aktuellen Bescheid des jeweiligen Sozialleistungsträgers. Den Nürnberg-Pass erhalten Sie:

Stadt Nürnberg Amt für Existenzsicherung und soziale Integration –Sozialamt Dienstleistungszentrum Bildung und Teilhabe, Tel. 0911/231-43 47, E-Mail: sha@stadt.nuernberg.de

Rundfunk- und Telefongebühren

Studierende können sich nur auf Antrag von den Rundfunk- und Fernsehgebühren befreien lassen, wenn sie BAföG erhalten und nicht mehr bei den Eltern wohnen. Alle weiteren Informationen: www.rundfunkbeitrag.de/.

Wann Sie als Privatkunde bei der Telekom einen Sozialtarif erhalten erfahren Sie unter: www.telekom.de
Weitere Auskünfte erteilen auch die T-Punkte vor Ort.

Sozialhilfe

vgl. auch Grundsicherung für Arbeitssuchende

In Deutschland gibt es zwei soziale Sicherungssysteme, das SGB II und das SGB XII. Die Zuordnung erfolgt nach der Fähigkeit erwerbstätig zu sein.

Nicht erwerbsfähige Personen, die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln, insbesondere aus Einkommen und Vermögen, beschaffen können, haben Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB XII (Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung). Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Träger der Sozialhilfe.

Neu seit 1. Januar 2011 ist die Leistung für Bildung und Teilhabe für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren

In Nürnberg: Stadt Nürnberg, Amt für Existenzsicherung und soziale Integration - Sozialamt             
Frauentorgraben 17, 90443 Nürnberg, Tel. (09 11) 231-55 13 , E-Mail: sha@stadt.nuernberg.de         

Stadt Erlangen, Amt für Soziales, Arbeit und Wohnen, Rathausplatz 1, 91052 Erlangen,
E-Mail: sozialamt@stadt.erlangen.de, Tel. (0 91 31) 86-98 98

Sozialkaufhaus / Zweitmöbelcenter

Neu in Erlangen und die Bude leer? Woher schnell und günstig Möbel bekommen?

Wir kennen die Antwort: Zweitmöbelcenter, dem Sozialkaufhaus der GGFA! Im Verkaufsraum in der Alfred Wegener Strasse 11 (Zugang Artilleriestrasse / Zufahrt über Allee am Röthelheim) findet ihr preiswerte gebrauchte und neue Möbel, Elektrogeräte, Hausrat, Lampen und vieles mehr. Wir vom Sozialkaufhaus holen auch gut erhaltene Gebrauchtwaren kostenlos ab. Ruft uns einfach an, dann können wir die Einzelheiten besprechen. Tel. (09131) 92 00-45 00.  Weitere Infos finden Sie im Internet unter: www.sozialkaufhaus-erlangen.de

Studienabschlussdarlehen

Die Darlehenskasse der Bayerischen Studentenwerke will bedürftigen Studierenden der bayerischen Hochschulen durch die Gewährung von Studienabschlussdarlehen die Examensvorbereitung erleichtern und einen erfolgreichen Studienabschluss ermöglichen.

Informationen und Darlehensanträge sind im Internet unter: www.werkswelt.de
oder direkt im
Amt f. Ausbildungsförderung, Hofmannstraße 27, 91052 Erlangen
Amt f. Ausbildungsförderung, Andreij-Sacharow-Platz 1, 90403 Nürnberg
erhältlich. Die Anträge sind vollständig im Amt für Ausbildungsförderung abzugeben.

Über die Darlehensanträge entscheidet das Studentenwerk.

Die Richtlinien für die Gewährung von Studienabschlussdarlehen und weitere Infos sind auch im Internet erhältlich unter: www.darlehenskasse-bayern.de

Unterhaltsvorschuss

Alleinerziehende Mütter und Väter erhalten zur Sicherung des Unterhalts ihrer Kinder Unterhaltsvorschuss wenn Unterhaltszahlungen ausbleiben.

Informationen erhalten Sie bei: UVG – Stelle, Rathausplatz 1, Zimmer 806/807, 91052 Erlangen,
Tel. 0 91 31/86-2792, 86-1576, 86-2984, oder im Internet unter: www.bmfsfj.de

Wohngeld

Seit dem 01.01.2009 können durch das novellierte Wohngeldgesetz (WoGG) Studierende und Schüler im Sinne der §§ 2 u. 3 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAFöG) leichter Zuschüsse zur Miete nach dem Wohngeldgesetz erhalten als vorher.
Nähere Informationen erhalten Sie unter folgender Adresse und den Telefonnummern:

Stadt Erlangen, Amt f. Soziales, Arbeit u. Wohnen – Sachgebiet Wohngeld, Rathausplatz 1,
4. OG, Zi. 423-425a, 91052 Erlangen, Tel. (0 91 31) 86-2348 (A-Bl), -1589 (Bo-D), -2457 (E-J), -1587 (K-Laz), -2581 (Le-R), -2799 (S-Z)
Weitere Infos und Anträge dazu im Internet: www.erlangen.de/Wohngeld

Stadt Nürnberg - Amt für Existenzsicherung und soziale Integration –Sozialamt - Abteilung Wohnungsvermittlung und Wohngeld, Marienstraße 6, 90402 Nürnberg, Tel. (09 11)231- 25 17
Informationen auch unter: www.sozialamt.nuernberg.de